Update auf Windows 7?

Das musste ja kommen: Da hat man sich mit Windows Vista versöhnt, nimmt die Kleinigkeiten hin, lebt mit der mangelhaften Performance auf einem eigentlich nicht so schwachen Notebook und hat sich allgemein mit dem OS arrangiert, da kommt der Nachfolger mit dem Microsoft-typischen Tamtam auf den Markt: Windows 7 steht in den Startlöchern und wird am 22. Oktober an den gemeinen User ausgeliefert, zumindest entnehme ich das dem Amazon-Angebot für Windows 7.

Ein neuer Rechner, der einem die Entscheidung ja leicht machen würde, steht derzeit nicht an. Bleibt also die Frage, ob die beiden vorhandenen Notebooks – eines, das ich selbst täglich für die Arbeit nutze und eins, das einerseits als Backup dient und andererseits auch vom Rest der Familie reichlich genutzt wird – auf Windows 7 upgedated werden sollten. Wegen der angeblich deutlich ressourcenschonenderen Arbeitsweise von Windows 7 könnte das selbst für das ältere Gerät, das den Umstieg auf Vista aus guten Gründen nicht mitgemacht hat, eine Option sein. Das andere Gerät, obwohl auch schon nicht mehr ganz neu, sollte mit Windows 7 auf jeden Fall laufen, vermutlich sogar eher performanter als vorher.

Während der alte Rechner, auf dem momentan noch XP läuft, komplett plattgeputzt werden müsste, bevor das neue OS installiert werden könnte, müsste der neuere Rechner mit einem Update auf Windows 7 zufrieden sein. Sauber ist aber etwas anderes. Ich möchte ungern den ganzen Systemdreck, der sich in den letzten knapp zwei Jahren angesammelt hat, mit auf ein neues Betriebssystem nehmen. Bleibt also nur die komplette Neuinstallation. Das Wort »Neuinstallation« allein lässt allerdings schon meine Zehennägel hochklappen. Bis ich den Rechner wieder halbwegs so am Start habe, wie ich ihn jetzt nach dem Einschalten (meistens eher Aufwecken) vorfinde, vergehen sicher anderthalb Tage. Die ganzen kleinen Helferlein, die einem die Arbeit erleichtern, sind ja nicht mal eben so draufgezogen. Und anschließend habe ich zwar meine Programmumgebung wieder, aber auf einem neuen System, mit dem ich mich erst einmal anfreunden müsste.

Wenn ich mir meinen Terminkalender und die Auftragslage für den Rest des Jahres so ansehe, werde ich also eher noch einige Monate bis zum Update warten. Bis dahin dürfte auch die eine oder andere Kinderkrankheit von Windows 7 noch geheilt sein und der eine oder andere Treiber für Peripheriegeräte nachgelegt werden. Ich schätze, ich werde mir das Thema dann in Ruhe nochmal ansehen.

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