Und das 17. Türchen ist von mir

Das siebzehnte Türchen im diesjährigen Adventskalender der Webkrauts wird von mir geöffnet. Wer sich nun allerdings ein Webkraut-typisches Thema à la Webstandards oder Designtipps erhofft, wird überrascht sein. Hilfreich sind die Tipps im Artikel aber bestimmt trotzdem für die meisten Webworker, die ja schließlich einen Großteil ihrer Zeit vor dem Rechner verbringen.

Auf geht’s zu den Google-Funktionen im Überblick.

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Adventskalender der Webkrauts natürlich auch 2007

Banner: Webdevelopment heute im Adventskalender der Webkrauts

Auch 2007 veröffentlichen die Webkrauts natürlich auch wieder einen Adventskalender. Die Idee, jeden Tag im Advent einen Artikel zu Webentwickler-Themen zu veröffentlichen, entstand schon vor einigen Jahren bei Jens Grochtdreis, Manuela Hoffmann, Vladimir Simovic und Stefan Blanz begründet und wird nun bereits im dritten Jahr bei den Webkrauts fortgeführt.

Das Konzept der diesjährigen Beiträge weicht ein wenig von den Vorjahren ab. Mehr dazu bei Jens.

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Websites">Austausch mit Nutzern barrierearmer Websites

Nun bin ich tatsächlich auch noch eingeladen worden, einen Beitrag zur Accessibility Blog Parade beizusteuern. Ich halte mich zwar absolut nicht für einen Fachmann auf diesem Gebiet, aber schließlich habe ich mir selbst die Barrierearmut auf die Fahne geschrieben und sollte daher auch etwas dazu beitragen können.

Banner Accessibility Blog Parade

Nutzererfahrungen

Wichtig beim Bau eines barrierearmen Frontends ist neben der Umsetzung eigener Erfahrungen die Beteiligung von und der Austausch mit den Nutzern dieses Frontends. Aber was tun, wenn man selbst nicht auf die Barrierearmut angewiesen ist und auch keine solchen Nutzer im direkten Bekanntenkreis hat?

Ich habe das (manchmal zweifelhafte) Glück, öfter Kontakt zu den Kunden des Shops zu haben, für den ich im Online-Marketing tätig bin. In dieser Eigenschaft habe ich mir in mehreren Jahren immer wieder die E-Mail-Adressen von Kunden zur Seite gelegt, die sich im Verlauf unseres Kontakts als Sehbehinderte, Blinde oder Menschen mit anderen Beeinträchtigungen herausgestellt haben. Als es nun daran ging, einen barrierearmen Shop aufzusetzen, habe ich nun an die Adressen dieser Nutzer die Bitte gerichtet, die erste veröffentlichte Version des Shops einem Test zu unterziehen und mir von ihren Erfahrungen zu berichten und gern auch Verbesserungsvorschläge zu machen.

Austausch mit den Nutzern

Die Antworten waren sehr unterschiedlich: Manche meldeten sich gar nicht, andere waren begeistert und sehr engagiert bei der Sache und wieder andere haben zwar nicht selbst reagiert, haben meine Anfrage jedoch an verschiedene Nutzergruppen weitergeleitet, z. B. über eine Mailingliste, was dann wieder andere Nutzer brachte, die gern geholfen haben.

Die Qualität der Antworten war ähnlich uneinheitlich wie die eigentliche Reaktion. Die absolute Ausnahme waren klare Verbesserungsvorschläge. Allerdings waren bei den meisten Reaktionen die Problembeschreibungen ausführlich genug, um in der einschlägigen Literatur zum Thema auch Lösungen zu finden. Man stellt sehr schnell fest, dass zum einen immer wieder überraschende Probleme auftreten, mit denen man – auch mangels Erfahrung – nicht gerechnet hat und zum anderen, dass Barrierefreiheit ein frommer Wunsch ist und bleiben wird.

Bemerkenswert war, dass mit einer Ausnahme auf diese Anfrage ausschließlich Blinde geantwortet haben. Auch Monate nach dem öffentlichen Start des Shops gab es keine anderen Reaktionen dazu. Die Ausnahme war ein mobiler Nutzer, der zufällig auf der Site gelandet war und sich sehr begeistert geäußert hat.

Was bis heute fehlt, sind Nutzer, die eingeschränkt sehen können. Von diesen wünschte ich mir Berichte über die Links zur Schriftskalierung und zur Möglichkeit der Farbinvertierung. Bis jetzt weiß ich nicht, ob diese Tools genutzt werden oder ob die Nutzer lieber auf die von der Zugangssoftware bereitgestellten Möglichkeiten zurückgreifen. Auch von motorisch eingeschränkten Nutzern fehlen mir Äußerungen, die mich aber brennend interessieren würden.

Fazit

Ein Fazit lässt sich aus dieser Erfahrung kaum ziehen. Wenn überhaupt, dann ist es die Einsicht, dass Barrierearmut in der Umsetzung ein schwieriges Thema ist und vermutlich auch bleibt. Für mich heißt es, das im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten Beste zu tun und den eigenen Lernfortschritt in neue und alte Projekte einfließen zu lassen.

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Hovereffekte mit CSS-Sprites

Während ich ja bisher eher die Artikel anderer Autoren übersetzt oder Artikel über einige andere Websites oder auch Buchrezensionen geschrieben habe, ist nun mein erster Artikel mit technischem Inhalt erschienen.

In »Hovereffekte mit CSS-Sprites«, veröffentlicht bei den Webkrauts, zu deren wachsender Mitgliederliste ich mich mit Stolz zähle, beschreibe ich anhand eines einfach nachzuvollziehenden Beispiels eine Technik, die die Änderung der Optik von Links beim Überfahren mit der Maus ohne Austausch der Hintergrundgrafik ermöglicht.

Viel Spaß beim Lesen.

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Rezension »Bulletproof Webdesign« von Dan Cederholm

Der Inhalt

Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof WebdesignIn seinem Buch Bulletproof Webdesign zeigt Autor Dan Cederholm, wie man Webseiten kugelsicher (»bulletproof») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (HTML oder XHTML) in Verbindung mit CSS eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den User, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das Layout der Seite verändern können, aber weiterhin alle Inhalte les- und wahrnehmbar lassen.

Cederholms Buch ist sinnvoll strukturiert. In jedem der ersten acht Kapitel greift er sich eine Beispielseite bzw. einen Seitenbestandteil, der nicht kugelsicher ist. Es folgt eine anschauliche Erklärung, warum eben dieser Bereich nicht kugelsicher ist. Anschließend wird dem Leser auf sehr anschauliche Art gezeigt, wie die Seite bei gleicher Optik besser umzusetzen ist.

Dazu wird valides semantisches XHTML verwendet, was dann mit CSS in Form gebracht wird. Cederholm hält sich strikt an die Trennung von Inhalt und Aussehen. In einigen Fällen ist für die gewünschte Umsetzung zusätzliches Markup nötig, der Gebrauch hält sich aber in sehr vernünftigen Grenzen und wird in jedem Fall anschaulich begründet.

Alle Beispiele im Buch sind sehr ausführlich mit Codebeispielen und Screenshots dokumentiert.

Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse aus den ersten acht Kapiteln genutzt, um eine ganze Seite kugelsicher aufzubauen. Hier wird noch einmal anschaulich verdeutlicht, dass kugelsicheres Design kein Wunschdenken sondern absolut praktikables Handwerk ist.

Die Zielgruppe

Das Buch richtet sich an Webdesigner und Webautoren bzw. an jeden, der mit der Erstellung einer Website in Berührung kommen kann.

Das Fazit

Manche der Beispiele im Buch sind konstruiert, damit sich das Layout auf jeden Fall mit den gegebenen Mitteln umsetzen lässt. Nicht jedes Design lässt sich mit den Bulletproof-Rezepten realisieren. Das kann man allerdings nicht dem Autor oder dem Buch ankreiden sondern es ist den Designern zur Last zu legen, die von der Umsetzung keine Ahnung haben. Gerade für diese Gruppe sollte das Buch als Pflichtlektüre gelten.

Das gilt aber auch für jeden Webautor, jeden Webdesigner und überhaupt jeden, der auf Quellcodeebene an einer Website arbeitet. Nicht umsonst hat es das Buch schon zum Standardwerk in Kreisen der sich an Webstandards haltenden Webautoren gebracht.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • Bulletproof Webdesign
  • absolut flexibel und für alles gewappnet mit CSS und XHTML
  • von Dan Cederholm
  • ISBN-10: 3-8273-2623-0
  • ISBN-13: 9783827326232
  • Addison Wesley Verlag, 07/2007
  • 293 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Kartoniert/Broschiert

Nachtrag

Die zweite Ausgabe liegt bereits auf meinem Tisch. In wenigen Tagen wird es auch dazu eine Rezension geben.

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