Rezension »WordPress – Das Praxisbuch« von Vladimir Simovic

Der Inhalt

Produktabbildung Vladimir Simovic: WordPress – Das PraxisbuchVladimir Simovic (Perun) hat mit »Wordpress – Das Praxisbuch« sein zweites WordPress-Buch veröffentlicht. Der Inhalt teilt sich in vier Abschnitte. Teil eins übernimmt die Einführung in Weblogs, den Einstieg in WordPress und seine Administrationsoberfläche und endet mit den ersten Schritten als Blogger und Anpassungen am bestehenden Weblog.

Teil zwei führt in das Template-System von WordPress ein. Anschließend stellt Simovic drei Themes, nämlich die zwei in der Standardinstallation mitgelieferten und ein selbstentwickeltes, im Detail vor. Alle im Theme enthaltenen Dateien werden detailliert mit Quelltext vorgestellt. So einiges ist hier allerdings redundant und hätte ohne Informationsverlust auch kürzer dargestellt werden können. Der Anschaulichkeit dieses Teils tut das aber keinen Abbruch. Der Abschnitt endet mit einem Tutorial, in dem die Verwendung von WordPress als CMS erklärt wird – ein Einsatzzweck, zu dem die Weblog-Software immer häufiger herangezogen wird.

Teil drei trägt den Titel »Pimp my WordPress« und gibt dem Weblog-Autor konkrete Tipps für Dienste und Plugins, mit denen der Funktionsumfang der Software gezielt erweitert oder der Erfolg überwacht werden kann.

In Teil vier finden wir schließlich die Referenz der Template-Tags, die das Buch damit neben dem eh schon gelungenen Inhalt auch noch zu einem kompakten Nachschlagewerk macht.

Eine nette Dreingabe ist die beiliegende Buch-CD. Sie enthält neben zwei unterschiedlichen Programmversionen von WordPress (2.3 war bei Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht ist enthalten) alle im Buch erwähnten Plugins sowie eine vom Autor geschnürte Komplett-Version von WordPress inkl. deutscher Sprachdatei. Dazu gibt es noch die SelfHTML-Dokumentation.

Die Zielgruppe

Das Buch ist ausdrücklich ein Praxisbuch. Es ist kein Einsteiger-, aber auch kein Profibuch. Der Leser sollte möglichst schon erste Erfahrungen mit einem Weblog oder sogar mit WordPress im Speziellen gesammelt haben. Aber auch für Leser, die sich noch gar nicht mit der Materie beschäftigt haben, ist der Schritt zum Verständnis des Buches nicht groß. Für die Umsetzung der Beispiele und das Verständnis der Templates sind zudem Kenntnisse in HTML, CSS und der in WordPress verwendeten Programmiersprache PHP sinnvoll.

Für ein Profibuch ist neben der Einführung der Template-Teil zu ausführlich. Dafür würde ich dann eher mehr zum Thema Programmieren von Plugins und einen tieferen Blick unter die Haube der Software erwarten.

Das Fazit

Als das, was es ist, finde ich das Buch sehr gelungen. Ist man in der umrissenen Zielgruppe, findet man ein anschauliches, sachliches aber nicht zu trockenes Stück Lesestoff und ein sinnvolles Nachschlagewerk.

Über den Autor

Vladimir Simovic aka Perun wohnt in Köln, arbeitet als freier Webworker, Blogger und Autor und er ist Mitglied der Webkrauts.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • WordPress
  • Das Praxisbuch
  • von Vladimir Simovic
  • ISBN: 9783826617904
  • mitp-Verlag, 12/2007
  • 383 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und CD-ROM, Kartoniert/Broschiert

Kommentare und Trackbacks (3)

Adventskalender der Webkrauts natürlich auch 2007

Banner: Webdevelopment heute im Adventskalender der Webkrauts

Auch 2007 veröffentlichen die Webkrauts natürlich auch wieder einen Adventskalender. Die Idee, jeden Tag im Advent einen Artikel zu Webentwickler-Themen zu veröffentlichen, entstand schon vor einigen Jahren bei Jens Grochtdreis, Manuela Hoffmann, Vladimir Simovic und Stefan Blanz begründet und wird nun bereits im dritten Jahr bei den Webkrauts fortgeführt.

Das Konzept der diesjährigen Beiträge weicht ein wenig von den Vorjahren ab. Mehr dazu bei Jens.

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Hovereffekte mit CSS-Sprites

Während ich ja bisher eher die Artikel anderer Autoren übersetzt oder Artikel über einige andere Websites oder auch Buchrezensionen geschrieben habe, ist nun mein erster Artikel mit technischem Inhalt erschienen.

In »Hovereffekte mit CSS-Sprites«, veröffentlicht bei den Webkrauts, zu deren wachsender Mitgliederliste ich mich mit Stolz zähle, beschreibe ich anhand eines einfach nachzuvollziehenden Beispiels eine Technik, die die Änderung der Optik von Links beim Überfahren mit der Maus ohne Austausch der Hintergrundgrafik ermöglicht.

Viel Spaß beim Lesen.

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Webkrauts testen Bundesligavereine

Starttag FußballDie Webkrauts haben sich unter dem Motto »Maßgebend ist auf’n Platz« den Websites der Vereine der 1. und 2. Bundesliga in Form eines Tests auf Validität und Semantik genähert.

Für drei der beteiligten Vereine habe ich auch Testberichte beigetragen. Erscheinen werden von mir die Test zu den Websites des VfL Osnabrück, DSC Arminia Bielefeld und SC Paderborn.

Die Tests erscheinen in loser Folge in der nächsten Zeit bei den Webkrauts. Der erste Teil behandelt die Sites von Hertha BSC Berlin, MSV Duisburg und des amtierenden deutschen Meisters VfB Stuttgart.Endtag Fußball

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Webstandards und Kundenansprache

Webkraut Nils Pooker hat in seinem pooker.blog einen sehr langen aber in vollem Umfang lesenswerten Artikel veröffentlicht, der wirkungsvolle Argumentationshilfen für Webworker gegenüber ihren Auftraggebern liefert.

Wer hat nicht schon einmal verzweifelt vor einem Kunden gestanden, den man zwar in bester Absicht, aber mit aus Kundensicht nicht nachvollziehbarer Argumentation, für einen streng nach Webstandards produzierten Auftritt überzeugen wollte. Der Artikel von Nils sollte für die nächsten Gespräche eine große Hilfe sein.

Via Webkrauts und Einfach für Alle

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