Risiken für Shops durch Web 2.0?

142 Führungskräfte aus Unternehmen, Marketingagenturen und Unternehmensberatungen haben an einer Managementbefragung »Web 2.0 – Das neue Internet« des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. teilgenommen. Wie Michael Jung im e-commerce-blog berichtet, ist man sich der Auswirkungen der erweiterten User-Interaktion durchaus bewusst und erwartet Einflüsse auf Geschäftsmodelle und Marketingaktivitäten der Unternehmen.

In der Möglichkeit der einfachen Teilnahme an der Meinungsbildung und -verbreitung durch User liegt natürlich auch eine Gefahr für Shops und Dienstleister. Ob es frustrierte Kunden, verärgerte (Ex-)Mitarbeiter oder missgünstige Konkurrenten sind – der Start eines verleumderischen Threads in einem gutbesuchten Forum oder ein Eintrag in einem Weblog, der zufällig von der richtigen Seite aus verlinkt wird, kann ziemliche Folgen nach sich ziehen.

In einzelnen Fällen kann es sinnvoll sein, in eine solche Diskussion einzusteigen. Natürlich muss man sich in diesem Fall von vornherein als der Shopbetreiber oder Dienstleister outen. Nichts ist schlimmer, als eine nachträgliche Aufdeckung der Identität – auch wenn es vielleicht nur eine Vermutung eines Forumsteilnehmers sein sollte. Der Versuch, eine Diskussion unerkannt zu beeinflussen, ist mit Sicherheit schädlich. Also: Entweder man gibt sich sofort zu erkennen oder man hält sich raus.

Der Stefan

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