SEO CAMPIXX 2012, Recap

Die Abschlussrunde der SEO CAMPIXX ist gerade durch und Marco hat die letzten Teilnehmer verabschiedet. Tosender Applaus war ihm sicher für die mal wieder rundum gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank, Marco, für die Organisation dieses Events und das Herzblut, das du da jedes Jahr wieder hineinsteckst.

Ich will jetzt gar nicht auf einzelne Sessions der CAMPIXX eingehen, das können andere besser und detaillierter. Deswegen halte ich das hier auch schön kurz. Wie gesagt: Ich fand die CAMPIXX auch 2012 wieder rundum gelungen. Nicht alles war perfekt, das lag aber eher am Hotel als an der Veranstaltung selbst. An den Sessions, die ich gesehen habe, war nichts auszusetzen. Alles gute, solide Präsentationen von Leuten, die ihr Handwerk verstehen. Und besseres Netzwerken als hier habe ich noch bei keiner anderen Veranstaltung erlebt. Es wird heute Abend auch noch einen sicher schönen Abschluss im Hotelrestaurant geben.

Erstmalig wurde vor der eigentlichen CAMPIXX noch ein Tool-Day abgehalten. Die bekannten SEO-Tool-Anbieter hatten dort reichlich Gelegenheit, ihre Tools vorzustellen und haben das teils auch genutzt, um neue Features anzukündigen. Gleichzeitig liefen einige andere Slots, in denen in typischer CAMPIXX-Manier Anwender Tipps zur Verwendung gaben oder eigene Lösungen vorstellten. Als Vorprogramm zur Hauptveranstaltung fand ich den Tool-Day gelungen. Als eigene Veranstaltung hätte er mir nicht gereicht.

Der Inhouse-SEO-Day ist erfolgreich abgelaufen. Soweit ich das verfolgen konnte, haben sich alle Teilnehmer gefunden und konnten ihre Site-Clinic durchführen. Von der, die ich erhalten habe, bin ich begeistert. Herzlichen Dank, Bert. Ich habe jetzt erst mal genug zu tun. ;-)

Die anderen Teilnehmer haben mir teils schon Feedback gegeben. Grundsätzlich ist der ISD wieder gut angekommen, wie es scheint. Für ausführlicheres Feedback bin ich dankbar, insbesonder mit Blick darauf, ob wir das im nächsten Jahr wieder durchführen.

Recaps

Andere Recaps sind viel ausführlicher, als ich das hier jetzt machen möchte. Vielleicht schiebe ich irgendwann selbst noch eine ausgiebigere Fassung nach. Bis dahin muss die Liste der gesammelten Recaps ausreichen, die ich sukzessive ergänzen werde. Meldet auch also ruhig, wenn ich euren Recap noch aufnehmen soll und ihn selbst noch nicht gefunden habe.

Und eine besonders schöne Sammlung der Vorträge finden wir beim Linkbuilding-Blog

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Whiteboard-Fridays zur Team(weiter)bildung nutzen

Im folgenden Beitrag geht es darum, wie eine regelmäßig stattfindende Informations- und Präsentationsrunde die Teambildung und die Weiterbildung der Teammitglieder fördern kann. Insbesondere in Teams mit eher heterogener Zusammensetzung birgt die Methode Vorteile, allerdings auch Risiken.

Der Whiteboard-Friday im Unternehmen

Whiteboard Ich verfolge schon seit langer Zeit den wöchentlichen Whiteboard-Friday bei SEOmoz. Bei diesem Format stellt Rand Fishkin oder ein Gastredner in einem begrenzten Zeitraum, meist zwischen wenigen Minuten und einer Viertelstunde, ein Thema vor, das er an einem Whiteboard zur Unterstützung visualisiert (hier z. B. die Rollen und Verantwortlichkeiten eines Marketingteams). In der Kürze der Zeit kann man keine Abhandlungen über große Themenkomplexe wiedergeben und die Zeichenfläche einer Tafel wäre dazu auch kaum geeignet. Das Format zwingt also dazu, sich auf einen groben Einblick zu beschränken oder sich einem eher spitzen Teilaspekt eines Themas zu widmen, dass dann umso detaillierter vorgestellt werden kann. Es bietet sich u. U. auch an, mehrere Ausgaben des Whiteboard-Fridays zu einer Serie zusammenzufassen.

Doch wie kann man das nun im eigenen Unternehmen anwenden? Das erkläre ich wohl am besten am Beispiel meines langjährigen Arbeitgebers jpc. Die Struktur unseres Unternehmens bedingt es, dass die Hauptabteilung, in der ich mit meiner Kollegin für das Suchmaschinenmarketing (SEO und SEA) zuständig bin, eine sehr heterogene Zusammensetzung hat. In diesem großen Team finden sich also wir SEM-Leute, klassische Marketer, Mediengestalter und Entwickler für Front- und Backend. Und obwohl es unter all diesen Kollegen in der täglichen Arbeit immer wieder Berührungspunkte gibt, kennt doch kaum einer viel von der Tätigkeit des anderen, vom Abteilungsleiter natürlich abgesehen. Der Rest arbeitet mehr oder weniger in kleinen, selten wechselnden Teams autark und hat keinen Einblick in das Tagesgeschäft der Kollegen.

Angeregt durch die jeweils als Video veröffentlichten Whiteboard-Vorträge bei SEOmoz, habe ich im vergangenen Dezember unserem Abteilungsleiter vorgeschlagen, einen Whiteboard-Friday einzuführen, bei dem im wöchentlichen Wechsel ein Kollege aus dem Team etwas aus seinem Arbeitsgebiet vorstellt. Es muss sich dabei nicht um den Hauptteil seiner Tätigkeit handeln, sollte aber auch nicht damit enden, dass er seine Sammlung gebrauchter Taschentücher von Prominenten vorstellt. Ein enger Bezug zur Tätigkeit bei uns ist also gefordert.

Weil zu jedem Treffen ein großes Team zusammenkommt, darf die Veranstaltung auch in zeitlicher Hinsicht nicht ausufern. Ziel für jeden Vortrag ist also eine Redezeit von 10–15 Minuten mit anschließender Frage-/Antwortrunde für weitere 10–15 Minuten. Nach maximal 30 Minuten muss also der Hammer fallen und das Team auseinandergehen. Sollten dann noch offene Fragen im Raum stehen, hat man direkt ein Thema für den nächsten Freitag.

Erste Erfahrungen

Seit Ende Januar führen wir den Whiteboard-Friday nun mit diesen Vorgaben durch. Ich selbst durfte schon mit zwei Themen an die Tafel, mehrere andere Kollegen haben aber auch schon präsentiert. Themen bisher (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Redaktionell relevante Seitenelemente und deren Verwendung, Semantisches HTML, Einführung in AdWords, Softwaremetriken, Testroutinen in der Softwareentwicklung, Katalogproduktion und zuletzt noch Aufbau der SERPs.

Die Vielfalt der Themen zeigt schon, dass nicht jeder Vortrag für jeden Zuhörer gleich interessant sein kann. In manchen Wochen wird man ggf. wenig Neues erfahren, wenn gerade der Kollege, der eh im Tagesgeschäft das gleiche Aufgabengebiet hat, einen Teilaspekt daraus beleuchtet. Vielleicht kann man sich aber gerade dann in der anschließenden Fragerunde einbringen, indem man z. B. gezielt einen Punkt hinterfragt, der vom Vortragenden vergessen wurde oder indem man den Redner bei seinen Antworten unterstützt, damit er mal Luft holen kann.

Es kann natürlich auch weniger interessant sein, weil der eigene Wissensstand zu einem Thema so gering ist, dass man den Faden des Vortrags schon beim Titel verliert. In dem Fall ist dem ach so unwissenden Zuhörer natürlich kein Vorwurf zu machen. Zumindest in dieser frühen Phase unserer Whiteboard-Fridays kann man aber auch dem Vortragenden keinen Vorwurf machen. Für uns alle ist das neu und da es vorher kaum gemeinsame Erfahrungen dieser Art gab, ist es extrem schwer einzuschätzen, mit welchen Informationen man genau den Punkt zwischen Langeweile und Überforderung trifft. Bei einzelnen Themen wird das in dieser Zusammensetzung des Teams vermutlich auch nie klappen können.

Die bisherigen Vorträge und die in den meisten Fällen auch angeregten Fragerunden machen Lust auf mehr. Ich finde es persönlich sehr spannend, wie sich die Veranstaltung bei uns entwickelt. Das Korsett, in das wir uns selbst zwingen, ist ja weitestgehend ein zeitliches und nur sehr begrenzt ein inhaltliches. Und es spricht auch nichts dagegen, Regeln zu ändern, wenn sich herausstellt, dass die Durchführung dadurch einfacher oder eher zielführend wird.

Ziele – ach ja, und Risiken

Was sind denn die Ziele dieser Treffen? Aus meiner Sicht geht es in erster Linie darum, bei allen Mitgliedern eines Teams das Verständnis und die Anerkennung für die Arbeit der anderen Kollegen zu fördern. In der Folge können Barrieren fallen und Reibungsverluste in späterer Zusammenarbeit minimiert werden. Das Verständnis für die Arbeitsweise und die Denkmuster, aber auch die Spezialinteressen eines Kollegen lässt einen auch Anforderungen an diesen besser formulieren oder Rückfragen besser verstehen.

Gleichzeitig handelt es sich bei jedem einzelnen Vortrag auch um eine Weiterbildung aller Zuhörer. Der Vortragende teilt schließlich sein Wissen. Und da jeder im Unternehmen sein Handwerk versteht, ist diese Wissensweitergabe von entsprechend hoher Qualität und hat sicherlich Fortbildungscharakter. Natürlich kann nicht jeder Kollege alles Gehörte auf seine eigene Tätigkeit anwenden, schlimmstenfalls erweitert er aber seinen Horizont. All das sind Punkte, von denen die Firma ebenso profitiert wie jeder einzelne Mitarbeiter.

Die Mitglieder heterogener Teams in der Form einer Pflichtveranstaltung aufeinander loszulassen, kann natürlich auch zu Problemen führen. Nicht jeder Kollege ist ohne Übung in der Lage, sein Fachgebiet in freier Rede vorzustellen, obwohl er sich in allem, was er tut, im Schlaf auskennt. Oder falsche Bescheidenheit führt dazu, dass man das eigene Thema im Vergleich zu bereits vorgetragenen unterschätzt und sich deshalb nicht an die Tafel traut. Wie man das lösen kann, weiß ich noch nicht. Vielleicht sehe ich aber auch Gespenster und es ist gar kein Risiko vorhanden.

Fazit

Nach mehreren Wochen kann ich sagen, dass der Whiteboard-Friday bisher ein erfolgreiches Konzept für uns ist. Ich sehe auch derzeit nicht, warum sich das ändern sollte. Ein System, in dem mit begrenztem Aufwand ein besseres Teamverständnis gefördert werden kann, muss ja zwangsweise erfolgreich sein.

Die Eckpunkte nochmal im Überblick:

  • Wöchentliche Durchführung
  • Wechselnde Sprecher aus dem Team
  • Thema aus dem Arbeitsumfeld des Sprechers
  • Redezeit 10–15 Minuten, strikt einzuhalten
  • Fragerunde bis zu 15 Minuten, strikt einzuhalten
  • Sprecher sollten sich freiwillig melden
  • Bunter Themenmix durch Mitglieder aus unterschiedlichen Gruppen
  • Alleiniges Medium ist das Whiteboard. Kein Projektor, kein Laptop. Eventuell Ausdrucke für Themen, die allein zeichnerisch schwer darzustellen sind.

Feedback

Nach den beiden Kurzpräsentationen, die ich gehalten habe, habe ich mir bei einigen Kollegen noch Feedback eingeholt; zum Format an sich und zu meinem Vortrag speziell. Feedback zu geben und zu erhalten finde ich immer hilfreich. Das soll bei diesem Artikel nicht anders sein. Also, wer führt in seiner Firma ähnliche Reihen durch oder könnte sich vorstellen, das zu tun? Gibt es Erfahrungen, Anregungen, die man hier noch ergänzen sollte? Sollte man später auch Sprecher von außerhalb des Teams einladen? Meldet euch; ich bin gespannt.

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Vorfreude auf die SEO CAMPIXX 2012

Marco Janck, Veranstalter der SEO CAMPIXX Mittlerweile sind es nur noch zwei Wochen bis zur 2012er-Ausgabe der SEO CAMPIXX am Großen Müggelsee. Die Teilnehmerliste geht mittlerweile bis zur Nummer 519 und würde wahrscheinlich im mittleren vierstelligen Bereich landen, wenn jeder kommen dürfte, der möchte. Zweifelhaft wäre dann allerdings, ob die CAMPIXX ihren zu Recht gelobten Spirit erhalten könnte. Wer es in diesem Jahr nicht geschafft hat, ein Ticket zu ergattern, kann sich noch an der eBay-Auktion beteiligen, bei der zwei Tickets versteigert werden. Das geschieht natürlich nicht zur Bereicherung eines Schwarzmarkthändlers. Stattdessen wird der Erlös der Tickets der Björn Schulz Stiftung gespendet – ganz im Geist der CAMPIXX. Ihr könnt also ruhig mal ein bisschen aus der Tasche kommen. Ein paar Tage läuft die Auktion noch.

Als einer von 56 angemeldeten Blogpartnern (bin gespannt, wieviele von denen tatsächlich bloggen und nicht nur das verloste Ticket und den Link abstauben wollten) komme ich hier vorab schon mal meiner Aufgabe nach. Natürlich werde ich auch noch einen Recap liefern und eigentlich möchte ich gern zumindest kleine Tages-Recaps noch während der CAMPIXX bloggen. Letzteres verspreche ich aber vorsichtshalber mal nicht; die Erfahrung aus 2011 zeigt, dass es kaum eine ruhige Minute gab – und das war gut so.

Inhouse-SEO-Day

Im Rahmen der CAMPIXX findet auch der Inhouse-SEO-Day statt. Der Draft ist seit Wochen beendet und ich hoffe, alle Teilnehmer haben sich mittlerweile an die Erstellung ihrer Site-Clinic gemacht oder haben sich zumindest schon mit dem jeweiligen Partner abgestimmt und halten sich einen der nächsten Tage für die Site-Clinic frei, damit sie auf jeden Fall zur CAMPIXX fertig ist. Laut derzeitigem Programm laufen die drei Sessions des Inhouse-SEO-Day am Samstag um 10.30, 11.45 und 14.00 Uhr. Jeder Teilnehmer ist natürlich nur in zwei der drei Sessions beteiligt. Ich bin gespannt auf den ganzen Ablauf und vor allem auch auf das Feedback der Teilnehmer, von denen ich einige tatsächlich dann erst persönlich kennenlernen werde.

SEO Tool Day

Ich werde schon am Donnerstag Abend auflaufen, weil für mich das Wochenende mit dem SEO Tool Day beginnt, der in diesem Jahr erstmalig am Vortag der CAMPIXX veranstaltet wird. Darauf bin ich sehr gespannt. Seine Werkzeuge richtig und effektiv bedienen zu können, ist essentiell für jeden SEO und ich bin mir sicher, an dem Tag noch einiges für meine tägliche Arbeit mitnehmen zu können. Noch sicherer bin ich mir allerdings, dass Marco als Veranstalter darauf achten wird, dass die Sessions an dem Tag nicht zu einer reinen Verkaufsveranstaltung verkommen.

Leute, ich freue mich auf euch. Wir treffen uns an der Bar.

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Inhouse-SEO-Day auf der SEO CAMPIXX 2012

Auf der 2011er SEO CAMPIXX hat Hanns Kronenberg den Inhouse-SEO-Day (im Folgenden ISD) veranstaltet. Kurz gefasst ging es bei dieser Veranstaltung darum, dass Inhouse-SEOs für einen Tag den Platz tauschen. Jeder Teilnehmer hat also die Möglichkeit, einen Tag lang im Rahmen einer Site-Clinic von der Expertise eines Fachkollegen zu profitieren, ohne dass er die Kosten für einen Consultant aufbringen bzw. von seinem Budget abzweigen muss.

Was’n das?

Der ursprüngliche Gedanke des ISD war eine eigenständige Veranstaltung, die Hanns in Bonn durchführen wollte. Zum Glück hat er das dann auf die CAMPIXX 2011 umgebogen, auf der eh reichlich Inhouse-SEOs vertreten waren und man sich auf diesem Weg einiges an Organisation bzgl. des Veranstaltungsortes sparen konnte. Für dieses Jahr (also für die SEO CAMPIXX 2012) hat es sich aus verschiedenen Gründen so ergeben, dass ich die Durchführung des ISD übernehme, wobei ich mir aber nicht Hanns’ Idee zu eigen machen möchte, sondern ihm nur für dieses Mal die Organisation abnehme.

Details zum Inhouse-SEO-Day

Beim ISD geht es darum, den oftmals kommunikativ beschränkten Inhouse-SEOs (man stelle sich jetzt einen Typen mit Ärmelschonern und Bleistift hinter dem Ohr vor, der im schlecht beleuchteten Kontor vor seinem Stehpult steht und Rankings von Hand sortiert) die Gelegenheit zu geben, sich von Kollegen über die Schulter blicken zu lassen. Was im Konzern vom Fachkollegen der benachbarten Unit und in der Agentur vom Büronachbarn erledigt wird, können beim ISD SEO-Kollegen anderer Websites übernehmen. Der Blick von außen ohne die Betriebsblindheit, die sich nach Jahren der Arbeit an derselben Website einschleicht, kann (und wird) sinnvolle Ansätze liefern, die der Inhouse nutzen kann.

Die Anmeldung

Da man sich auf den ISD einen Tag vorbereiten muss, indem man die Website eines SEO-Kollegen analysiert und die Ergebnisse in einer kleinen Präsentation zusammenfasst, wird der Workshop auf der CAMPIXX ein geschlossener Workshop sein, für den eine Anmeldung notwendig ist.

Um sich für den Inhouse-SEO-Day auf der SEO Campixx anzumelden, müsssen folgende drei Vorraussetzungen erfüllt sein:

  • Du bist als Teilnehmer für die SEO CAMPIXX registriert, stehst also auf der Teilnahmeliste
  • Du bist bereit, im Vorfeld einen Tag die Website eines SEO-Kollegen zu analysieren und die Ergebnisse in einer kleinen Präsentation zusammenzufassen
  • Du nimmst an den Sessions zum Inhouse-SEO-Day auf der SEO CAMPIXX teil

Wenn alle drei Vorraussetzungen erfüllt sind, kannst Du Dich hier für den 2. Inhouse-SEO-Day anmelden.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Dezember 2011. Manche SEOs müssen eventuell das Einverständnis ihres Arbeitgebers einholen und haben dafür bis Ende des Jahres hoffentlich genügend Zeit. Sollten wir aus irgendwelchen Gründen die Teilnehmerzahl begrenzen müssen, zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Der Draft

Jeder Teilnehmer möchte sich natürlich seinen Doktor für die Site-Clinic frei auswählen. Da aber jeder Teilnehmer sowohl Doktor als auch Patient für jeweils genau eine Site-Clinic ist, muss ein Verfahren gefunden werden, nachdem die Doktoren ausgewählt werden. Ich finde, an dem im vergangenen Jahr durchgeführten Verfahren ist dabei nichts auszusetzen: Der erste Teilnehmer wählt seinen Doktor und der gewählte Doktor ist dann der nächste, der mit der Auswahl dran ist. Bei diesem Verfahren muss allein der erste Teilnehmer organisatorisch festgelegt werden, was im letzten Jahr durch den SISTRIX-Sichtbarkeitsindex gemacht wurde. Der würde dann auch zum Zug kommen, wenn sich ein Kreis bei der Auswahl geschlossen hat, also ein Doktor gewählt wird, der selbst vorher schon auswählen konnte. Auch in diesem Fall wäre wieder ein neuer nächster Teilnehmer zu bestimmen.

Um den Start festzulegen, könnte von mir aus in diesem Jahr auch der kleinste statt des größten Sichtbarkeitsindex herangezogen werden. Der Teilnehmer mit der geringsten Sichtbarkeit hätte also die Chance, sich den seiner Meinung nach besten SEO als Doktor für die Site-Clinic auszusuchen. Schreibt einfach in den Kommentaren, wie ihr das findet, oder ob ansonsten etwas beim Draft verändert werden sollte. Das Verfahren für den Draft muss ja erst im Januar feststehen und sollte die Entscheidung zur Teilnahme nicht beeinflussen. Wer sich hier nicht öffentlich äußern möchte (warum eigentlich nicht?), kann den Kommentar auch mit seiner Anmeldung abkippen. Im Anmeldeformular ist ein entsprechendes Feld vorgesehen.

Um den Draft nicht ewig laufen zu lassen, wäre es schön, wenn jeder Teilnehmer möglichst schnell auf meine E-Mails antwortet, sich also einen Doktor auswählt oder seine eigene Auswahl bestätigt, falls er von einem anderen Teilnehmer gewählt wurde. Hanns berichtete, dass es im letzten Jahr teilweise recht lange gedauert hat und einige Teilnehmer wohl nur schwer zu erreichen waren. Vielleicht bekommen wir das im zweiten Anlauf ja besser hin.

Natürlich kann jeder gewählte Doktor die Wahl auch ablehnen, wenn er triftige Gründe dafür hat. Es ist ja naheliegend, dass man einen Wettbewerber nicht unterstützen möchte. Oder möglicherweise gibt es vonseiten der Unternehmensführung Bedenken gegen eine bestimmte Konstellation.

Aus meiner Sicht muss sich das Teilnehmerfeld auch nicht auf Inhouse-SEOs beschränken. Im vergangenen Jahr waren auch mehrere Teilnehmer dabei, die zumindest zum Zeitpunkt der tatsächlichen Durchführung nicht mehr als Inhouse- sondern als Agentur-SEO oder Einzelkämpfer gearbeitet haben. Ich sehe keinen Grund, warum sich solche SEOs nicht beteiligen sollten. Wer auf einen Inhouse als Doktor besteht, sucht sich eben einen solchen aus. Und wer für eine Agentur keine Kundenseite als Doktor behandeln möchte, lehnt eben ab, wenn er gewählt wird. Wichtig wäre hier natürlich auch vonseiten der ausgewählten Agentur-SEOs die klare Äußerung, wenn es Interessenkonflikte geben könnte, weil man z. B. einen Wettbewerber betreut, was der Auswählende möglichweise nicht weiß. Auch hierzu würde mich brennend eure Meinung interessieren. Bis das abgestimmt ist, würde ich Nicht-Inhouse-SEOs dann unter Vorbehalt in der Teilnehmerliste führen.

Ich habe mich selbst mal an Punkt eins der Teilnehmerliste gesetzt. Ich bin aber gern bereit, zurückzustehen, wenn wir damit bei einer ungeraden Teilnehmerzahl landen würden. Oder es wird einfach jemand zwangsrekrutiert, der sich bis dahin nicht angemeldet hat. ;-)

Site-Clinic und Workshop

Die Site-Clinic sollte nach Rücksprache mit dem Patienten in Form einer Präsentation erstellt werden. Auf der CAMPIXX kann diese Präsentation dann auf dem Notebook oder in Papierform gezeigt und dem Patienten anschließend ausgehändigt werden. Da hier eins zu eins präsentiert wird, ist ein Beamer überflüssig. Eigentlich braucht es je Paarung nur eine Ecke, in der man halbwegs ungestört zusammensitzen kann. Das Hotel am Müggelsee bietet etliche dieser Möglichkeiten. Im letzten Jahr war es so, dass im Sessionplan der CAMPIXX drei Sessions für den ISD geblockt waren. Nach Rücksprache mit Hanns denke ich, dass das auch in diesem Jahr so sein wird. Auf diese Art kann ich euch die Planung der Treffen abnehmen und ihr müsst euch nur noch ein lauschiges Plätzchen suchen.

Ein paar Gedanken

Von ein paar Teilnehmern des letzten Jahres habe ich zwischendurch Feedback erhalten. Leider war wohl nicht jeder so zufrieden wie ich (danke nochmal, Holger). Teils wurde die Site-Clinic gar nicht erst abgeliefert, teils war sie wohl etwas lieblos erstellt. Hier kann ich nur an die Fairness aller Teilnehmer apellieren: Bitte erstellt eure Site-Clinic in der Qualität und mit dem Aufwand, wie ihr es euch auch für eure eigene Site-Clinic wünscht. Es geht darum, für einen Tag den Platz des Anderen einzunehmen. Versteht sich also von selbst, dass man die Site-Clinic nicht in zwei Stunden erstellen kann. Fangt früh genug mit der Arbeit an, dann kommt die CAMPIXX auch nicht überraschend.

Und bitte stimmt euch vorher mit dem Patienten ab: Fragt, wo der Schuh am meisten drückt und welche Probleme nicht beachtet werden müssen, weil sie eh schon bekannt sind. Patienten, geht aktiv auf euren Doktor los und fragt ihn auch ruhig nach seinem speziellen Fachgebiet. Vielleicht ist er ja in einer Sache ganz fit, an die ihr gar nicht gedacht habt, die euch aber ganz weit nach vorn bringen kann.

So, jetzt aber los: Anmeldung zum 2. Inhouse-SEO-Day 2012

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Recap SEO-Day Cologne 2011

Zurück vom SEO-Day Cologne, der 2011 erstmalig und hoffentlich nicht letztmalig stattgefunden hat, habe ich mich entschlossen, auch mal einen Recap zu einer SEO-Konferenz zu schreiben – mein erster, soweit ich mich erinnern kann.

Veranstaltungsort des SEO-Days war das Rhein-Energie-Stadion, die Heimstätte des 1. FC Köln. Zunächst ein eher ungewöhnlicher Ort für eine Konferenz, der Business-Bereich, den das Stadion bietet, gibt aber alles her, was ein solches Event braucht. Passend dazu wurde dann auch die Eröffnungsansprache vom Veranstalter Fabian Rossbacher nicht in einem der Konferenzräume gehalten sondern draußen auf der Tribüne und die dazugehörigen Slides wurden dann stilecht auf den Videowänden im Stadion gezeigt.

Die Vorträge

Jens Fauldrath auf dem SEO-Day Es gab ein abwechslungsreiches Programm und von eher philosophischen Ansätzen wie im Vortrag von Marco Janck bis zu Craphat-Tools war alles vertreten. Herausstellen möchte ich den Vortrag von Jens Fauldrath, den er in seinem Blog nochmal kurz zusammengefasst hat und komplett zum Download anbietet. Nun kann sicher nicht jeder Websitebetreiber über die Ressourcen verfügen, die eine Telekom mit ihren verschiedenen Plattformen hat. Aber SEO als Prozess und nicht als Projekt zu begreifen, sollte bei jeder Site funktionieren.

Ziemlich aufschlussreich – neben dem Unterhaltungswert – fand ich auch den Vortrag von Marcus Tandler und Niels Dörje, über dessen Inhalt ich mich leider auf Wunsch der beiden ausschweigen muss. Nur so viel sei verraten: Man sollte Tante Google genau beobachten und sich Gedanken über das Warum und das Ziel jeder Änderung des Angebots und jeder Akquisition eines Tools oder Unternehmens machen.

Interessant auch die Session von Stefan Fischerländer, dessen Slides bei Gipfelstolz zum Download bereitstehen. Dort sind dann auch die Daten zum Vortrag zu holen, für die Leute, die tiefer dort eindringen möchten. Spannend, wie Stefan mit relativ einfachen Mitteln und begrenztem zeitlichen Aufwand Linkstrukturen aufdecken konnte. Man sollte sich klarmachen, dass Google das mit den dort zur Verfügung stehenden Datenmengen und feineren Algorithmen noch viel genauer kann. Interessant auch die hohe Korrelation der gewichteten Ergebnisse aus Stefans Crawler-Durchlauf mit den Top Ten von Google zum jeweiligen Suchbegriff.

(Absichtlich) sehr unkonkret, dafür aber mit schönen Denkanstößen kam der Vortrag von Mr. SEO CAMPIXX Marco Janck. Tenor: Geht mit offenen Augen durch die Offlinewelt und lasst euch inspirieren. Verwertet so entstehende Ideen on- oder offline und befruchtet damit euer Geschäft. [Nachtrag: Und lest auch auf jeden Fall Marcos Recap]

Bei drei parallel laufenden Slots verpasst man naturgemäß einiges an Vorträgen, über etliche kann ich mir also gar keine Meinung bilden. Wie üblich war es manchen zu basic, anderen zu detailliert, einigen zu oberflächlich. Je nach eigenem Wissenstand und Erwartungshaltung kann man es eben nicht jedem rechtmachen. In der Summe der Vorträge, die ich gesehen habe, fand ich das Niveau gut und passend gemischt. Manchmal erfährt man eben auch nichts Neues, erhält aber einen Denkanstoß oder eine Erinnerung an einen Punkt, den man im Tagesgeschäft aus den Augen verloren hatte.

Der Veranstaltungsort

Darauf bin ich ja oben schon ein Stück weit eingegangen. Hinzufügen möchte ich da nur noch, dass die vergleichsweise niedrigen Decken in den drei Konferenzräumen dazu geführt haben, dass man nur aus der ersten Reihe die Leinwände mit den Slides vollständig sehen konnte. Die untere Hälfte war für die Zuschauer in den hinteren Reihen zur die vor ihnen Sitzenden verdeckt. Kleinere Leinwände wären hier besser gewesen und hätten bei der Größe der Räume auch völlig ausgereicht. Das Catering war ok, wenn das Essen auch nicht wirklich herausragend war. Aber ich will bei solchen Veranstaltungen auch kein Feinschmeckermenü sondern etwas Einfaches und Nahrhaftes. Die Versorgung mit Kaffee und Kaltgetränken lief hervorragend und bei der abendlichen Party blieben auch keine Wünsche offen. Etwas lästig war das Umfüllen der Getränke in Plastikbecher, wenn man auf der Terrasse etwas frische Luft schnappen wollte.

SEO-Day, das Superpanel Passend zum Veranstaltungsort fand das Superpanel, besetzt mit Marco Janck, Marcus Tandler, Jens Fauldrath und Niels Dörje, im Presseraum statt. Marcus hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, auf dem Podium des 1. FC Köln mit einem Bayern-Trikot zu erscheinen. Das dürfte ihn den einen oder anderen Sympathiepunkt gekostet haben. Die Qualität eines solchen Panels steht und fällt immer mit den Fragen des Publikums – und in diesem Fall waren die eher bescheiden. Zu viele SEOs verbringen scheinbar ihre Zeit damit, sich mit reaktivierten Expireds fragwürdigen Inhalts einen Kleinkrieg mit Google zu liefern anstatt sich ein vernünftiges Projekt mit Zukunft aufzubauen. Marco und Niels haben das dann auch nochmal thematisiert. Ob es in den Köpfen hängengeblieben ist, möchte ich aber mal bezweifeln.

Fazit

Bleibt nicht viel zu sagen, außer: gut gemacht, weiter so. Wer in diesem Jahr nicht dort war, sollte sich den hoffentlich stattfindenden SEO-Day 2012 schon mal auf den Plan setzen.

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