Rezension »PHP Design Patterns« von Stephan Schmidt

Der Inhalt

Produktabbildung Stephan Schmidt: PHP Design PatternsDer Untertitel des Buchs von Autor Stephan Schmidt lautet »Entwurfsmuster für die Praxis« und genau das ist es, was Schmidt in diesem Werk bietet. Die durchaus nicht einfache Einführung in Design-Patterns bzw. Entwurfsmuster, die einen wesentlichen Bestandteil der objektorientierten Programmierung bilden, wird in diesem Buch in anschaulicher Weise gegeben.

Schmidt vermittelt die Grundlagen und die Anwendung von Entwurfsmustern anhand praxisbezogener Beispiele. Als Aufgabe dürfen dafür in weiten Teilen des Buchs die Geschäftslogik und verschiedene Anwendungsfälle einer virtuellen Autovermietung herhalten. Obwohl die Beispiele natürlich etwas konstruiert sind, wird doch der Sinn hinter den Abläufen schnell deutlich und die Umsetzung klar und nachvollziehbar.

Nach einer Einführung in objektorientierte Programmierung mit PHP beschreibt Stephan Schmidt die Regeln guten Software-Designs, zeigt in zunächst noch kurzer Form die Vorzüge von Design-Patterns und erklärt kurz die UML (Unified Modeling Language).

Ab dem dritten Kapitel geht es dann in die Vollen: Nach Anwendungsfällen sortiert werden verschiedene Entwurfsmuster in der Praxis erarbeitet. Angefangen bei Erzeugungsmustern wie Singleton-Pattern und Factory-Method-Pattern über Strukturmuster wie Composite- und Decorator-Pattern und Verhaltensmuster wie Subject/Observer- oder das Visitor-Pattern geht es schließlich zu den Enterprise-Patterns.

Die Zielgruppe

Das Buch richtet sich an Designer, die ihre Projekte in PHP entwickeln und nun spätestens mit der Umstellung auf PHP 5 die Vorteile objektorientierter Programmierung nutzen wollen. Der Leser sollte den Einstieg in PHP schon längst hinter sich haben.

Das Fazit

Das Buch bietet dem engagierten PHP-Programmierer einen idealen Einstieg in die objektorientierte Programmierung. Die Beispiele sind natürlich konstruiert, um einfach gehalten werden zu können, sie lassen sich aber leicht in die Praxis übertragen. Schnelle Erfolgserlebnisse sind so gewährleistet.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • PHP Design Patterns
  • Entwurfsmuster für die Praxis
  • von Stephan Schmidt
  • ISBN: 9783897214422
  • O‹Reilly Vlg. GmbH & Co., 09/2006
  • 355 Seiten, kartoniert/broschiert (lag mir als Hardcover vor)

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Rezension »Bulletproof Webdesign« von Dan Cederholm, 2. Auflage

Der Inhalt

Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof WebdesignIn seinem Buch Bulletproof Webdesign zeigt Autor Dan Cederholm, wie man Webseiten kugelsicher (»bulletproof») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (HTML oder XHTML) in Verbindung mit CSS eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den User, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das Layout der Seite verändern können, aber weiterhin alle Inhalte les- und wahrnehmbar lassen.

Cederholms Buch ist sinnvoll strukturiert. In jedem der ersten acht Kapitel greift er sich eine Beispielseite bzw. einen Seitenbestandteil, der nicht kugelsicher ist. Es folgt eine anschauliche Erklärung, warum eben dieser Bereich nicht kugelsicher ist. Anschließend wird dem Leser auf sehr anschauliche Art gezeigt, wie die Seite bei gleicher oder nahezu gleicher Optik besser umzusetzen ist.

Dazu wird valides semantisches XHTML verwendet, das dann mit CSS in Form gebracht wird. Cederholm hält sich strikt an die Trennung von Inhalt und Aussehen. In einigen Fällen ist für die gewünschte Umsetzung zusätzliches Markup nötig, der Gebrauch hält sich aber in sehr vernünftigen Grenzen und wird in jedem Fall anschaulich begründet.

Alle Beispiele im Buch sind sehr ausführlich mit Codebeispielen und Screenshots dokumentiert.

Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse aus den ersten acht Kapiteln genutzt, um eine ganze Seite kugelsicher aufzubauen. Hier wird noch einmal anschaulich verdeutlicht, dass kugelsicheres Design kein Wunschdenken sondern absolut praktikables Handwerk ist.

Das Buch liegt mittlerweile in der zweiten Auflage vor. Einiges wurde aktualisiert und erweitert, um den Entwicklungen im CSS-Design und neuen Browser-Versionen Tribut zu zollen. Wo nötig wird nun beispielsweise auf Eigenarten des Internet Explorer 7 (IE7) hingewiesen.

Nettes Detail: Die Einschüsse, die auf dem Titel zu sehen sind, sind eingeprägt und somit auch fühlbar.

Die Zielgruppe

Das Buch richtet sich an Webdesigner und Webautoren bzw. an jeden, der mit der Erstellung einer Website in Berührung kommen kann.

Das Fazit

Manche der Beispiele im Buch sind konstruiert, damit sich das Layout auf jeden Fall mit den gegebenen Mitteln umsetzen lässt. Nicht jedes Design lässt sich mit den Bulletproof-Rezepten realisieren. Das kann man allerdings nicht dem Autor oder dem Buch ankreiden sondern es ist den Designern zur Last zu legen, die von der Umsetzung keine Ahnung haben. Gerade für diese Gruppe sollte das Buch als Pflichtlektüre gelten.

Das gilt aber auch für jeden Webautor, jeden Webdesigner und überhaupt jeden, der auf Quellcodeebene an einer Website arbeitet. Nicht umsonst hat es das Buch schon zum Standardwerk in Kreisen der sich an Webstandards haltenden Webautoren gebracht.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • Bulletproof Webdesign
  • absolut flexibel und für alles gewappnet mit CSS und XHTML
  • von Dan Cederholm
  • ISBN-10: 3-8273-2629-X
  • ISBN-13: 9783827326294
  • Addison Wesley Verlag, 12/2007, zweite Auflage
  • 294 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Gebunden

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Frisch auf dem Tisch:

Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof WebdesignSoeben direkt vom Verlag eingetroffen: die zweite Ausgabe von Dan Cederholms »Bulletproof Webdesign«. Dann sind die Feiertage ja gerettet.

Als erstes fällt mal auf, dass die Einschüsse auf dem Cover echt sind – sie gehen aber natürlich nicht durch. Nette Idee, finde ich. Auf den Rest freue ich mich schon; mehr gibt es, wenn ich durch bin.

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Rezension »WordPress – Das Praxisbuch« von Vladimir Simovic

Der Inhalt

Produktabbildung Vladimir Simovic: WordPress – Das PraxisbuchVladimir Simovic (Perun) hat mit »Wordpress – Das Praxisbuch« sein zweites WordPress-Buch veröffentlicht. Der Inhalt teilt sich in vier Abschnitte. Teil eins übernimmt die Einführung in Weblogs, den Einstieg in WordPress und seine Administrationsoberfläche und endet mit den ersten Schritten als Blogger und Anpassungen am bestehenden Weblog.

Teil zwei führt in das Template-System von WordPress ein. Anschließend stellt Simovic drei Themes, nämlich die zwei in der Standardinstallation mitgelieferten und ein selbstentwickeltes, im Detail vor. Alle im Theme enthaltenen Dateien werden detailliert mit Quelltext vorgestellt. So einiges ist hier allerdings redundant und hätte ohne Informationsverlust auch kürzer dargestellt werden können. Der Anschaulichkeit dieses Teils tut das aber keinen Abbruch. Der Abschnitt endet mit einem Tutorial, in dem die Verwendung von WordPress als CMS erklärt wird – ein Einsatzzweck, zu dem die Weblog-Software immer häufiger herangezogen wird.

Teil drei trägt den Titel »Pimp my WordPress« und gibt dem Weblog-Autor konkrete Tipps für Dienste und Plugins, mit denen der Funktionsumfang der Software gezielt erweitert oder der Erfolg überwacht werden kann.

In Teil vier finden wir schließlich die Referenz der Template-Tags, die das Buch damit neben dem eh schon gelungenen Inhalt auch noch zu einem kompakten Nachschlagewerk macht.

Eine nette Dreingabe ist die beiliegende Buch-CD. Sie enthält neben zwei unterschiedlichen Programmversionen von WordPress (2.3 war bei Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht ist enthalten) alle im Buch erwähnten Plugins sowie eine vom Autor geschnürte Komplett-Version von WordPress inkl. deutscher Sprachdatei. Dazu gibt es noch die SelfHTML-Dokumentation.

Die Zielgruppe

Das Buch ist ausdrücklich ein Praxisbuch. Es ist kein Einsteiger-, aber auch kein Profibuch. Der Leser sollte möglichst schon erste Erfahrungen mit einem Weblog oder sogar mit WordPress im Speziellen gesammelt haben. Aber auch für Leser, die sich noch gar nicht mit der Materie beschäftigt haben, ist der Schritt zum Verständnis des Buches nicht groß. Für die Umsetzung der Beispiele und das Verständnis der Templates sind zudem Kenntnisse in HTML, CSS und der in WordPress verwendeten Programmiersprache PHP sinnvoll.

Für ein Profibuch ist neben der Einführung der Template-Teil zu ausführlich. Dafür würde ich dann eher mehr zum Thema Programmieren von Plugins und einen tieferen Blick unter die Haube der Software erwarten.

Das Fazit

Als das, was es ist, finde ich das Buch sehr gelungen. Ist man in der umrissenen Zielgruppe, findet man ein anschauliches, sachliches aber nicht zu trockenes Stück Lesestoff und ein sinnvolles Nachschlagewerk.

Über den Autor

Vladimir Simovic aka Perun wohnt in Köln, arbeitet als freier Webworker, Blogger und Autor und er ist Mitglied der Webkrauts.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • WordPress
  • Das Praxisbuch
  • von Vladimir Simovic
  • ISBN: 9783826617904
  • mitp-Verlag, 12/2007
  • 383 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und CD-ROM, Kartoniert/Broschiert

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Rezension »Bulletproof Webdesign« von Dan Cederholm

Der Inhalt

Produktabbildung Dan Cederholm: Bulletproof WebdesignIn seinem Buch Bulletproof Webdesign zeigt Autor Dan Cederholm, wie man Webseiten kugelsicher (»bulletproof») gestaltet. Gemeint ist, mit Hilfe standardkonformen Quellcodes (HTML oder XHTML) in Verbindung mit CSS eine Webseite so aufzubauen, dass Änderungen durch den User, wie das Abschalten von Grafiken oder die Vergrößerung der Schrift um mehrere Stufen, zwar das Layout der Seite verändern können, aber weiterhin alle Inhalte les- und wahrnehmbar lassen.

Cederholms Buch ist sinnvoll strukturiert. In jedem der ersten acht Kapitel greift er sich eine Beispielseite bzw. einen Seitenbestandteil, der nicht kugelsicher ist. Es folgt eine anschauliche Erklärung, warum eben dieser Bereich nicht kugelsicher ist. Anschließend wird dem Leser auf sehr anschauliche Art gezeigt, wie die Seite bei gleicher Optik besser umzusetzen ist.

Dazu wird valides semantisches XHTML verwendet, was dann mit CSS in Form gebracht wird. Cederholm hält sich strikt an die Trennung von Inhalt und Aussehen. In einigen Fällen ist für die gewünschte Umsetzung zusätzliches Markup nötig, der Gebrauch hält sich aber in sehr vernünftigen Grenzen und wird in jedem Fall anschaulich begründet.

Alle Beispiele im Buch sind sehr ausführlich mit Codebeispielen und Screenshots dokumentiert.

Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse aus den ersten acht Kapiteln genutzt, um eine ganze Seite kugelsicher aufzubauen. Hier wird noch einmal anschaulich verdeutlicht, dass kugelsicheres Design kein Wunschdenken sondern absolut praktikables Handwerk ist.

Die Zielgruppe

Das Buch richtet sich an Webdesigner und Webautoren bzw. an jeden, der mit der Erstellung einer Website in Berührung kommen kann.

Das Fazit

Manche der Beispiele im Buch sind konstruiert, damit sich das Layout auf jeden Fall mit den gegebenen Mitteln umsetzen lässt. Nicht jedes Design lässt sich mit den Bulletproof-Rezepten realisieren. Das kann man allerdings nicht dem Autor oder dem Buch ankreiden sondern es ist den Designern zur Last zu legen, die von der Umsetzung keine Ahnung haben. Gerade für diese Gruppe sollte das Buch als Pflichtlektüre gelten.

Das gilt aber auch für jeden Webautor, jeden Webdesigner und überhaupt jeden, der auf Quellcodeebene an einer Website arbeitet. Nicht umsonst hat es das Buch schon zum Standardwerk in Kreisen der sich an Webstandards haltenden Webautoren gebracht.

Links zum Buch

Technische Angaben

  • Bulletproof Webdesign
  • absolut flexibel und für alles gewappnet mit CSS und XHTML
  • von Dan Cederholm
  • ISBN-10: 3-8273-2623-0
  • ISBN-13: 9783827326232
  • Addison Wesley Verlag, 07/2007
  • 293 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Kartoniert/Broschiert

Nachtrag

Die zweite Ausgabe liegt bereits auf meinem Tisch. In wenigen Tagen wird es auch dazu eine Rezension geben.

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