Developer-Toolbar für Internet Explorer freigegeben

Im IEBlog bekannt gegeben: Die Internet-Explorer-Developer-Toolbar ist von Microsoft nun in der Version 1.0 freigegeben.

Die Toolbar bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die für den Firefox erhältliche Web-Developer-Extension oder das von mir bevorzugt eingesetzte Add-on Firebug.

Zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen; das wird sich aber demnächst ändern: Für ein größeres CSS-Projekt steht in Kürze das Bugfixing an. Da kann sich das neue MS-Tool dann direkt im Produktiveinsatz beweisen. Ich bin gespannt.

Laut einer Heise-Meldung läuft die Toolbar auch schon mit dem IE6.

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Flüssiges 3-Spalten-Layout ohne Tabellen

Alan Pearce stellt auf A List Apart eine CSS-Lösung für flüssiges 3-Spalten-Layout ohne die Verwendung von Tabellen vor. Ein solches Layout wird als nicht weniger als der »Heilige Gral« des Webdesigns bezeichnet.

Nicht ganz flüssig

Meiner Meinung nach ist die Lösung nicht völlig flüssig. Die Randspalten, die z. B. die Navigation aufnehmen sollen, sind gezwungenermaßen mit einer festen Breite versehen, da momentan nur Opera variable Breiten für borders akzeptiert. Bei einer Vergrößerung der Inhalte können die äußeren Spalten also nicht mitwachsen. So wird das Layout schnell gesprengt.

Diskussion

Die erhitzte Diskussion, die um diesen Artikel mittlerweile geführt wird, erinnert tatsächlich an den Heiligen Gral. Neben den Designern, die dankbar für die Lösung eines Problems sind, das sie lange beschäftigt hatte, sind natürlich die zu finden, die eine einfache Tabellen-Lösung vorziehen, die auch – nebenbei bemerkt – durchaus selbst bei zugänglichen Seiten nicht ausgeschlossen ist, wenn die Inhalte trotzdem problemlos zu linearisieren sind.

Bildet euch selbst eine Meinung zum Thema. Lesenswert ist der Artikel in jedem Fall.

Der Stefan

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Webstandards verinnerlichen (»How to Grok Web Standards«)

Der Artikel ist im englischen Original bei A List Apart unter dem Titel »How to Grok Web Standards« erschienen und wurde von Stefan David übersetzt.

Viele Webdesigner, mich eingeschlossen, kommen zum Internet mit einem grafischen Hintergrund. Wir denken in Bildern, nicht in Quelltext. Als wir zuerst angefangen haben, für das Internet zu designen, haben wir HTML und CSS in ungehobelter Weise – als Mittel zum Zweck – genutzt, um hübsche Kästen im Raum zu arrangieren, ohne die wahre Natur des Kastens oder seines Inhalts zu erfassen. Diese rein visuelle Mentalität zu verändern, ist die höchste zu überwindende Hürde, wenn ein Grafikdesigner erstmalig in Semantik und Webstandards eintaucht. Webstandards wirklich zu verstehen, heißt für den visuellen Designer, die Art und Weise an Design zu denken, grundlegend zu verändern.

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Webstandards begreifen und anwenden

Ein Artikel bei A List Apart: »How to Grok Web Standards« zeigt Designern in sehr schön beschriebener und bildhafter Weise einen Weg auf, mit Webstandards zu besserem Webdesign zu kommen. Die Empfehlung ist die Herangehensweise an neue Designs:

Der Autor, der Techniker, der Künstler

In einzelnen Kapiteln des Beitrags wird illustriert, wie diese einzelnen Rollen beim Design einer Site ihre jeweils eigene Rolle verkörpern: Der Autor hat zu schreiben; sein Denken und Tun ist rein inhaltlich geprägt. Der entstehende Code folgt dem Willen des Autors und ist daher strikt semantisch und nicht mit Präsentations-Markup durchsetzt.

Der Ingeneur hat sich um die Funktion des Codes zu kümmern; er steht dafür gerade, dass der HTML-Code validiert, das CSS gültig ist und die nötigen Scripte funktionieren.

Der Künstler schließlich verwirklicht seine visuelle Mission und entwickelt das Layout für den gesetzten Zweck.

Sei der Autor und der Techniker und der Künstler

Wenn man sich daran gewöhnt, diese drei Rollen bei seinen Designs jeweils nacheinander darzustellen, wird man sehr schnell an den Punkt kommen, alle drei Rollen gleichzeitig spielen zu können, so der Autor Craig Cook. Das Resultat ist semantischer, unvermüllter Code mit klarer Struktur, der sich dank der vorausschauenden und mitdenkenden Arbeitsweise des Designers mit CSS problemlos darstellen lässt.

… und alle haben etwas davon

Natürlich profitiert nicht nur der Designer, der sicherlich mit dieser Herangehensweise in der Lage ist, erheblich bessere Ergebnisse zu liefern, sondern auch der Kunde, der durch den Designer besser beraten wird und durch die effektivere und somit zeitsparende Arbeitsweise Kosten spart, da nachträglicher Abstimmungsaufwand zwischen den Abteilungen und auch zwischen den Projektleitern auf Auftraggeber und -nehmerseite vermieden wird.

Ich wünsche mir in meinem Job die Zusammenarbeit mit Designern, die diesen Artikel gelesen und verstanden haben; gleichzeitig wünsche ich meinen Kunden, für sie genau dieser dreifaltige Designer zu sein. Lasst uns das Beste daraus machen.

Der Stefan

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Firebug – ein Tool, das keine Wünsche offen lässt

Durch einen Bericht (den ich leider nicht mehr finde) bin ich vor einigen Wochen auf ein Tool gestoßen, das ich selbst nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen möchte: Firebug ist ein Firefox-Add-on für Webentwickler.

Screenshot Firebug 1Die große Stärke von Firebug liegt in der Möglichkeit, sehr schnell einen tiefgehenden Einblick in den HTML- oder XHTML-Quelltext einer Seite zu bekommen. Das Tool öffnet sich dazu entweder unter der Seite oder in einem separaten Fenster und zeigt je nach gewählter Ansicht verschiedene Darstellungen des Quelltextes. Das Spannende: Der gezeigte Quelltext kann direkt im Tool bearbeitet werden und zeigt alle Änderungen sofort in der Seite an.

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