Facebook und die Lösung von Problemen

Für meinen Brötchengeber jpc habe ich vor ein paar Tagen eine Facebook-Seite gestartet. Soweit nichts Ungewöhnliches und an sich auch schon lange überfällig. Sehr schnell hatten wir die ersten 25 User zusammen, die auf »gefällt mir« geklickt hatten und konnten den Namen der Seite für den Vanity-URL festlegen. Die Wahl fiel naheliegenderweise auf jpc.de.

Beim Speichern des Namens gab es eine Fehlermeldung. Leider kann ich nicht mehr wiedergeben, welche das war, es war aber wohl ein Umleitungsfehler, wenn ich mich recht entsinne. Ich kann nicht sagen, ob es etwas mit den ab dann auftauchenden Problemen zu tun hat, finde das aber naheliegend.

»Die von dir angeforderte Seite konnte nicht gefunden werden.«

So lautet die Fehlermeldung, die man derzeit in etwa 50 % der Versuche bekommt, die Seite www.facebook.com/jpc.de aufzurufen. Wenn man ein wenig sucht, wird auch schnell klar, dass es sich nicht um einen ungewöhnlichen Fehler handelt und auch Facebook sich dieses Problems durchaus bewusst ist. In der Facebook-Hilfe findet man den Punkt in der sprechenden Rubrik »Profil: Fehler und bekannte Probleme«. Als »FAQ« hat kann der Punkt auch direkt aufgerufen werden und es gibt eine Meldemöglichkeit für betroffene Seiten.

Offensichtlich ist das Problem also weder neu noch unbekannt noch selten. Stellt sich die Frage, warum Facebook sich dieser Sache nicht annimmt. Für mich bestätigt das mal wieder, dass für Facebook der Fokus klar auf der Einführung neuer Funktionen liegt und überhaupt nicht auf Qualitätssicherung. Das ist bei anderen Plattformen zwar nicht anders, die haben aber wenigstens die Ehrlichkeit, alles als Beta zu bezeichnen und mithilfe der Nutzer ihre Angebote sukzessive zu verbessern.

Als Anzeigenkunde, der dort für eine andere unserer Plattformen in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Euro (ich untertreibe hier maßlos) gelassen hat, denkt man sich natürlich, man könnte es über einen der Ansprechpartner aus dem Anzeigenverkauf hinbekommen, dass zumindest die Meldung des Fehlers etwas beschleunigt bearbeitet wird oder man wenigstens eine Kontaktadresse in der Technik genannt bekommt. Als Antwort kam aber leider nur ein absolut arroganter Dreizeiler, der klar darauf hinwies, dass bei einem kostenlosen Produkt (Facebook Pages) nur für die absolut größten Kunden Service geleistet werden kann. Ist das inhaltlich noch nachvollziehbar, war der Tonfall aber einfach unverschämt. Dazu kam dann noch die Angabe einer E-Mail-Adresse, die mir mit support@facebook.com doch etwas allgemein erschien und zudem auch von Facebook als unzustellbar abgelehnt wird. Na ja, vielen Dank für die Hilfe. Auf die falsche Adresse hingewiesen – und darauf, dass man wohl kaum Werbung schaltet, wenn die Facebook-Seite in 50 % der Fälle nicht erreichbar ist, kam als Antwort eine andere, ebenso allgemeine E-Mail-Adresse zurück. Schade, ein Ansprechpartner weniger.

Mal sehen, ob/wann Facebook auf den Hinweis über das Meldeformular reagiert. Bisher konnte ich an anderen Stellen nur von den gleichen Problemen lesen, jedoch an keiner Stelle hat jemand berichtet, dass der Fehler behoben wurde. Mit mittlerweile weit über 600 Fans der Seite wäre ein Umzug auf ein anderes Profil keine Lösung mehr.

[Update: Problem erledigt]

Nach etwa einem Monat hatte sich das Problem des Seitenaufrufs erledigt. Weitere Fehlermeldungen diese Art sind nicht aufgetreten. Eine Rückmeldung von Facebook gab es nie. Auf anderen Seiten scheint das Problem aber immer wieder mal aufzutreten, derzeit (19.11.2011) anscheinend auch vermehrt.

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Meine Gewohnheiten beim Online-Shopping

Gewinnwelt.info hat eine Blogparade zum Thema Online-Shopping gestartet und lobt für die Teilnahme recht attraktive Preise aus. Da kann ich mich ja wohl kaum zurückhalten, auch weil mir das Thema Online-Shopping berufsbedingt natürlich sehr am Herzen liegt.

Wie oft kaufst du im Monat online ein?
Auf jeden Fall mehrfach. Bis auf Lebensmittel erledige ich mittlerweile fast alle Einkäufe online.
Was ist dein Lieblings-Online-Shop?
Natürlich jpc ;-) Momentan tummle ich mich aber auch gern auf WOM – World of Music, unserer gerade frisch erworbenen Plattform. Bei Einkäufen außerhalb des Musik-, Film- und Buch-Sortiments fühle ich mich aber auch auf Amazon ganz wohl und vergesse die Konkurrenz-Situation.
Verwendest du gezielt Gutscheine/Coupons beim Einkaufen?
Gezielt eher nicht. Wenn ich aber gerade Bedarf habe und über einen passenden Gutschein stolpere, nehme ich den auch mit.
Welche Zahlungsmethode (Überweisung, Lastschrift, PayPal, etc.) bevorzugst du?
Bei vertrauenswürdigen Shops (und nur da kaufe ich ein) bevorzuge ich Kreditkarte oder Lastschrift. Auf die Art muss ich mich nach dem Kauf nicht noch mit der Zahlung beschäftigen.
Verwendest du „Hilfsmittel“ beim Einkaufen (Preissuchmaschinen, Kundenrezensionen, etc.)?
Kundenrezensionen sind oftmals interessant. Bei kleinpreisigen Produkten kostet das Lesen der Rezensionen aber oftmals mehr Zeit als der Kaufpreis des Produkts rechtfertigen könnte.

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Leitfaden Dialogmarketing

Abbildung Leitfaden Dialog MarketingMarketing-Fachmann Torsten Schwarz ist mal wieder als Herausgeber tätig geworden. Diesmal ist es der »Leitfaden Dialog Marketing«, in dem er laut Untertitel das kompakte Wissen der Dialogmarketing-Branche versammelt hat.

Es ist ein Marketingbuch, daher will ich das überflüssige Leerzeichen im Titel mal übersehen – nein, eigentlich will ich das nicht, wer mich kennt, weiß das mit Sicherheit. Schreibfehler im Titel weisen aber nicht zwingend auf fehlende Qualität im Inhalt hin, so auch hier. Ausgehend von den Grundlagen werden Kapitel für Kapitel weitere Bereiche des Dialogmarketings abgedeckt. Eine Reihe von Fallbeispielen ergänzt den Inhalt. Zu den über 80 Autoren der Sammlung gehören Namen wie Siegfried Vögele, Klaus Schober und der Herausgeber des Versandhausberaters, Martin Groß-Albenhausen – alles bekannte Namen in der Branche.

Selbst wenn für gestandene Profis unter den Marketing-Leuten nicht nur Neues dabei ist, dürfte es kaum einen Leser geben, der nicht noch Inspiration durch den einen oder anderen der gesammelten Artikel findet. Nähere Infos zum Buch gibt es auf der Webseite zum Buch und bei jpc.

Das Buch wurde mir von der marketing-BÖRSE GmbH als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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karstadt.de – langsam wird es grotesk

Selten schreibe ich zu einem Thema gleich drei Artikel. Eine E-Mail von heute verlängert aber zwangsweise die Fortsetzung der Versandhandels-Groteske, die karstadt.de mit meiner unfreiwilligen Hilfe inszeniert.

Heute erreicht mich eine E-Mail mit dem nun schon mehr als bekannten Absender der karstadt.de-Hotline:

Sehr geehrter Herr Stefan David,

vielen Dank für das Vertrauen, das Sie karstadt.de entgegengebracht haben.

Aus Ihrer Bestellung mit der Rechnungs-Nummer 0700258617 hat unsere
Qualitätssicherung heute folgende Artikel im Rahmen der Überprüfungen
freigegeben:

Menge        Artikel                           Einzelpreis   Gesamtpreis
------------------------------------------------------------------------
1,00         Wii Sports-Bundle mit Wii-Sports       249,00        249,00

Versandkosten                                                   EUR 3,95

Gesamtsumme                                                   EUR 252,95

Wir werden daher Ihr Kundenkonto um den Betrag von EUR 252,95 entlasten.

Wir möchten Sie gerne zufriedenstellen und freuen uns, Sie mit unserem Service
überzeugen zu können.

Kein Wort zur Vorgeschichte dieser Bestellung, die ja nun offensichtlich auch bei karstadt.de kein Standardfall mehr ist; das beweist die Einschaltung der Qualitätssicherung. Stattdessen hofft karstadt.de, mich zufriedenstellen und mit ihrem Service überzeugen zu können. Ich fürchte allerdings, dass es dafür etwas zu spät ist.

Mein Kundenkonto wurde nun also entlastet. Spannend daran ist, dass das Konto ja mehr als ausgeglichen war. Schließlich wurde ja meine Kreditkarte bereits durch karstadt.de belastet, eine Auslieferung erfolgte jedoch nicht. Auch zur folglich nötigen Rückerstattung
fehlt hier jeder Hinweis.

Ich habe jetzt mal die Rückerstattung des Kaufpreises angefragt. Mal sehen, ob es noch eine weitere Fortsetzung dieser Geschichte gibt. Ich bin es zwar leid, werde euch aber auf dem Laufenden halten.

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Spam-Filter sind problematisch">Zu scharfe Spam-Filter sind problematisch

Manchmal (immer öfter) schüttelt man im Umgang mit seinen Affiliates den Kopf. Heute hatte ich zum wiederholten Mal Kontakt zu einem Teilnehmer im jpc-Partnerprogramm, der sich schon mehrfach dort angemeldet hatte, jedoch nie eine Freischaltung empfangen hat. Das lag allerdings nicht daran, dass die Anmeldung nicht bearbeitet wurde sondern einfach, dass die von unserem Server versandten E-Mails nicht bei ihm ankommen.

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